Biografie

Henner Kaiser mit Hasselblad

Henner Kaiser mit Hasselblad

Schon als Schüler machte er erste Bekanntschaft mit der Fotografie: Eine Voigtländer Vito II war seine Begleiterin. Selbstverständlich wurden damals nur s/w-Filme eingelegt und im Fotolabor eines befreundeten Fotografen selbst entwickelt.

In den Jahren nach dem Abitur, der Ausbildung zum Realschullehrer (Physik,Mathematik und Musik) und der Familiengründung wurde die Fotografie zu Gunsten vieler musikalischer Projekte stark vernachlässigt.

Danach begann mit einer Leicaflex eine intensivere Beschäftigung mit dem Medium Fotografie.

Während seiner gesamten pädagogischen Berufszeit hat er in der Realschule Philippsthal, in der Gesamtschule Lampertheim und in der Martin-Buber-Schule Heppenheim Fotolabore für Schwarz-Weiß-Fotografie aufgebaut.

Viele Schüler konnte er in seinen Fotokursen durch die Laborarbeit für die Fotografie begeistern.

Er selbst erweiterte seine Kenntnisse in vielen Lehrgängen: Andreas Weidner, Walter Scheel, Rolf Walter, Duane Michals (USA), Abe Frajndlich (USA) u.a.

Mit dem Aufbau eines Studios kam die Sachfotografie semi-professionell hinzu. Nach zwei Jahrzehnten intensiver Mittelformat-Arbeit (DIA, s/w) mit der Hasselblad fotografiert er seit vier Jahren überwiegend digital mit Nikon und Leica im Vollformat.

Gemeinsam mit Fotografen aus Heppenheim (Fotogruppe 96) und aus den Partnerstädten Kaltern und Le Chesnay organisierte er zwei Ausstellungsprojekte.

​Schwerpunkte seiner fotografischen Arbeiten:

  • klare Bildaussage
  • überschaubare Strukturen
  • angemessene Lichtführung
  • größtmögliche Auflösung und Detailschärfe

​Bevorzugte Motive:

  • Landschaft
  • Architektur
  • Porträt
  • abstrakte „Fundsachen“